Wir stellen unseren Kunden eine Vorschau des Sackerls mit ihrer Grafik zur Genehmigung vor der Produktion zur Verfügung. Die Grafik platzieren wir auf die Vorlage des Sackerls und senden sie als .pdf zur Bestätigung. Alles kostenlos. Wir haben aber Kunden, die die Grafik selbst in die Vorlage einfügen möchten. Das ist natürlich möglich, nur müssen ein paar Platzierungsregeln eingehalten werden.

Wir drucken 2 cm vom Rand

Bei der Platzierung der Vorschau ist ein Abstand von den Rändern und vom unteren Rand des Sackerls einzuhalten, und zwar mindestens 2 cm.

Vorlage mit Hilfslinien – Ränder zu den Seiten und zum Boden des Sackerls
In den Vorlagen haben wir vordefinierte Hilfslinien, die die bedruckbare Fläche darstellen

Von oben des Sackerls ist ein Abstand von ca. 7–9 cm einzuhalten. Das liegt an der Henkelverklebung, siehe Fotos unten. Zwar haben nicht alle Sackerl eine Henkelverklebung, aber zum Beispiel Sackerl mit Baumwollhenkeln, die mit einem Knoten abschließen, erzeugen beim Bedrucken des Sackerls eine Beule, sodass die Grafik nach unten verschoben werden muss.

Verklebte Henkelverstärkung in einem ExtraTWIST-Sackerl
Henkelverklebung im Inneren des Sackerls
Vorlage mit Hilfslinien – Rand zur Oberkante des Sackerls
Hilfslinien werden nur in den neuesten Illustrator-Versionen aus der .AI-Datei angezeigt

Positionierung der Vorschau über die Sackerl-Falte

Die Sackerl-Falte ist die Stelle, wo das Sackerl für die Bodenbildung auf der Rückseite gefaltet ist. Beim Siebdruck, wo das Sackerl ausgebreitet und auf die Druckpalette gelegt wird, ist das kein Problem. Anders ist es jedoch beim Flexodruck, wo das Sackerl gefaltet bedruckt wird. Die Walzen beim Flexodruck fahren über die (Beulen) der Sackerl-Falte, und genau an diesen Stellen kann der Druck unvollkommen sein.

Aufziehen eines Sackerls auf die Druckpalette beim Siebdruck
Einlegen des Sackerls auf die Druckpalette beim Siebdruck
Sackerl auf der Druckpalette beim Siebdruck
Sackerl beim Siebdruck
Einlegen eines gefalteten Sackerls in die Flexodruckmaschine
Einlegen der Tüte in die Flexodruckmaschine. Hier wird die Tüte gefaltet in die Maschine eingelegt.
Falze eines Papiersackerls
Beispiel der Falten (Faltungen) des Sackerls

Beim Flexodruck platzieren wir die Grafik daher so auf der Druckvorlage, dass sie diese Falten so wenig wie möglich beeinträchtigt. Beim Flexodruck auf der Rückseite ist der Platz für den Druck aufgrund des gefalteten Bodens der Tasche begrenzt. Die Motive auf den Rückseiten platzieren wir für unsere Kunden oberhalb des gefalteten Bodens der Tasche; siehe hierzu den vorherigen Artikel zum Flexodruck hier.

Beidseitiger Druck bei laminierten Taschen

Laminierte Glanztaschen müssen nach dem Druck eingebrannt werden, da sich der Druck sonst von der glatten Oberfläche ablösen würde. Die Taschen durchlaufen gefaltet die Einbrennmaschine. Auf der Rückseite wird die für die Einbrennung erforderliche Temperatur noch erreicht, doch an der Falzstelle des Beutels kann es zu Problemen kommen. Dort wird die erforderliche Temperatur möglicherweise nicht immer erreicht, sodass die Farbe möglicherweise nicht vollständig eingebrannt wird. Auch wenn dieses Phänomen eher selten auftritt, vermeiden wir diesen Bereich lieber.

Laminierte Sackerl auf dem Förderband des Trockenofens
Die Sackerl werden auf das Band gelegt und durchlaufen den Ofen.
Detail des Falzes auf der Rückseite des Sackerls Pálava
Detail des Sackerls, wo Sie den kleinen Raum in der Faltung des Sackerls auf der Rückseite sehen, wo es schwierig ist, ausreichende Temperatur zum Einbrennen zu erreichen.

Zusammenfassung

Die von Kunden übermittelten Unterlagen in unserer Vorlage kontrollieren wir darauf, ob sie diese drei Grundregeln einhalten. Gegebenenfalls bearbeiten wir sie nach und senden sie zur Genehmigung. Die Vorlage senden wir Ihnen für ein konkretes Sackerl auf Anfrage per E-Mail.